Sechsundachtzig Sekunden.

von Fee

„…Ich weiß, dass eine Erinnerung nichts ist, das man an einem Menschen vermissen kann. Man vermisst eine Stimme, einen Geruch oder eine ganz bestimmte Art zu lachen. Doch etwas an dieser Erinnerung, wie er mit ausgestreckten Armen über den See rutschte, wie er hin und her balancierte und schließlich doch hinfiel – fehlt mir. Als würde mir diese Erinnerung nicht mehr gehören, nicht mehr zu ihm oder zu mir gehören, weil das, was wir einmal vorgehabt hatten, enden musste…“

Eine neurotisch-analytische Erzählerin berichtet von den letzten sechsundachtzig Sekunden einer großen Liebe.

Zehn Minuten Prosa. Zum Anhören.

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