Herz und Genick.

von Fee

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Manchmal kann ich dir kaum sagen,
wie sehr ich diese Stadt satt habe.
Diese Uni. Und diese Bars.
Mit ihren immergleichen Gesichtern. Ihren Geschichten.
Im Schlaf herunterbeten kann ich sie dir.

Man kauft noch eine Schachtel Zigaretten.
Weil das alles kaum zu ertragen ist.
Man trinkt noch ein Bier mehr.
Weil es wirklich kaum zu ertragen ist.

Und in der Landwehrstraße weht der Schischageruch aus den Kneipen.
Am Geschwister-Scholl-Platz fallen die Fahrräder um.
Auf dem Gärtnerplatz ist jede Bank besetzt.

Es ist windig heute. Vielleicht bin ich deswegen so durcheinander.
Weißt du, es ist diese verdammte Luft hier.
Die Luft, die dich glauben lässt, dass alles immer so weitergeht.
Dass sich nie etwas ändern wird.

Bald werd ich ihr wieder Liebesbriefe schreiben, meiner Stadt.
Aber an Tagen wie diesen bricht sie mir Herz und Genick.

Und ich rede vom Weggehen, als würde es nicht wahr werden.

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